Globale Herausforderungen in der Halbleiter-Lieferkette
Die Halbleiterindustrie stützt sich auf komplexe globale Lieferketten mit mehreren Stufen, darunter die Gewinnung von Rohstoffen, die Waferfertigung, die Chipproduktion, die Montage und die Prüfung. Störungen auf jeder Stufe der Lieferkette, etwa durch Naturkatastrophen, geopolitische Spannungen oder logistische Engpässe, können den Fluss elektronischer Bauteile unterbrechen und die Produktionskapazität erheblich beeinträchtigen. In den letzten Jahren sind die Probleme der Halbleiterindustrie weltweit in die Schlagzeilen geraten. Auch zuvor kam es bereits zu Störungen, die in erster Linie auf ein Missverhältnis zwischen Angebot und Nachfrage zurückzuführen waren. Die COVID-19-Pandemie spielte jedoch eine wichtige Rolle bei der Entstehung der aktuellen Krise.
Obwohl Engpässe auf mehreren Stufen der DC/DC-Wandler-Lieferkette zu beobachten sind, haben die langjährigen Vereinbarungen von RECOM mit ihren Lieferanten eine ausreichende Bevorratung und hohe Produktverfügbarkeit sichergestellt.
Unterbrochene Lieferketten
Durch die Pandemie wurden die globalen Lieferketten unterbrochen, da es zu Abriegelungen, Reisebeschränkungen und Grenzschließungen kam. Dies führte zu Verzögerungen beim Transport von Rohstoffen, elektronischen Bauteilen und Fertigprodukten. Die Halbleiterhersteller sahen sich mit Schwierigkeiten bei der Beschaffung erforderlicher Materialien und der Auslieferung ihrer Produkte konfrontiert, was sich unmittelbar auf Produktion und Vertrieb auswirkte.Stilllegung von Halbleiterfabriken
Als Reaktion auf die Pandemie mussten viele Halbleiterproduktionsstätten ihren Betrieb vorübergehend einstellen, um Gesundheits- und Sicherheitsvorgaben einzuhalten oder auf die geringere Nachfrage zu reagieren. Diese Stillstände unterbrachen die Halbleiterversorgung und führten zu einer spürbaren Reduzierung der verfügbaren Produktionskapazitäten. Zusätzlich zu diesen unmittelbaren Auswirkungen trugen mehrere damit verbundene Faktoren dazu bei, die Halbleiterknappheit zu verlängern, da sie das normalerweise fein abgestimmte Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage weiter störten.- Unvorhergesehene Nachfrage im Automobilsektor: Die Automobilindustrie erlebte zu Beginn der Pandemie einen plötzlichen Nachfragerückgang, was die Automobilhersteller dazu veranlasste, ihre Halbleiteraufträge zu reduzieren. Angesichts der Möglichkeit, dass ihre Fabriken mit reduzierter Auslastung arbeiten müssten, verteilten die Halbleiterfabriken ihre Kapazitäten auf andere Kunden. Als die Nachfrage nach Fahrzeugen schneller als erwartet wieder anstieg, standen den Automobilherstellern keine ausreichenden Halbleiter zur Verfügung, was zu Produktionsverzögerungen und Produktionsrückgängen führte. Erinnern Sie sich an die Bilder von nahezu fertigen Fahrzeugen, die nur noch auf ein entscheidendes elektronisches Modul warteten?
- Gestiegene Nachfrage nach Elektronik: Da Menschen weltweit während der Lockdowns und Einschränkungen von zu Hause aus arbeiteten, lernten und ihre Freizeit verbrachten, stieg die Nachfrage nach elektronischen Geräten wie Laptops, Tablets, Spielkonsolen und Haushaltsgeräten sprunghaft an. Diese plötzliche Nachfragesteigerung stellte eine zusätzliche Belastung für die Halbleiterhersteller und deren Lieferketten dar.
- Wandel im Verbraucherverhalten: Die Pandemie führte zu einer Veränderung des Verbraucherverhaltens mit einer stärkeren Nutzung von E-Commerce, Online-Streaming und digitalen Diensten. Dies führte zu einer höheren Nachfrage nach Rechenzentren, Cloud-Computing-Infrastruktur und Netzwerktechnik, was wiederum den Bedarf an Halbleitern weiter erhöhte.
Obwohl Engpässe auf mehreren Stufen der DC/DC-Wandler-Lieferkette zu beobachten sind, haben die langjährigen Vereinbarungen von RECOM mit ihren Lieferanten eine ausreichende Bevorratung und hohe Produktverfügbarkeit sichergestellt.
